Rabattcodes bei Rückgaben

Hallo zusammen,

wir vergeben an Neu-Kunden einen 5 Euro Rabattcode, der oft eingelöst wird. Wenn nun aber ein Kunde aus so einer Bestellung einen einzelnen Artikel zurück schickt, wird dieser Rabatt anteilig bei der Erstattung angerechnet. Beispiel: bei bestellten 2 Artikel, werden dem Kunden bei der Erstattung von 10 Euro (Artikelpreis)

→ 2,50 Euro abgezogen. D.h. er bekommt nur 7,50 Euro erstattet.
Wir finden das nicht ganz korrekt, da es ja zuvor ein absoluter Rabatt und kein prozentualer Rabatt war.
Ein Kunde hat zB. aus Versehen einen Artikel doppelt bestellt, schickt einen zurück und bekommt dann nicht mehr den vollen Betrag zurück. Macht irgendwie keinen Sinn.
Den Shopify Support habe ich schon kontaktiert und da auch schon eine Antwort bekommen, dass es so ist und dass es da keine Lösung gibt. Es gibt die Möglichkeit, dem Kunden bei einer Teil-Rücksendung dann einen größeren Betrag zu erstatten… ABER: dann passt die dazu erstellte Stornorechnung in Billbee nicht, da hier die Daten aus der Rückgabe gezogen werden und nicht den Rückerstattungs-Betrag, den wir manuell dann verändert haben.
Meine Frage: sind wir hier wieder die einzigen in der Shopify-Welt, die dieses Problem haben? Akzeptieren eure Kunden das? Wie löst ihr das?
Danke und Grüße
Martina

Hey Martina! @MartinaSauer

Danke für die Beschreibung und die Rabatte werden in der Tat über den Brutto-Gesamtwert der Bestellung berechnet und verteilt, was bedeutet, dass bei einer Erstattung der fixed_amount Rabatt auch Pro-rata wieder abgezogen wird.

Der Kunde bekommt den Pro-rata Anteil aus dem Rabatt von dem Erstattungsbetrag abgezogen da er/sie diesen Anteil ja gar nicht bezahlt hat (wurde ja bei der Originalbestellung vom Betrag abgezogen). Wenn das ein absoluter fixed_amount oder ein relativer prozentualer Rabatt ist, wird es wenig ändern denn das führt letztendlich auf dasselbe hinaus.

  • Ein Kunde hat zB. aus Versehen einen Artikel doppelt bestellt, schickt einen zurück und bekommt dann nicht mehr den vollen Betrag zurück

In diesem Use-Case sieht man beispielsweise, dass der Kunde einen Artikel aus versehen zweimal in den Warenkorb gelegt und bezahlt hat auf dem fixed_amount Rabatt von, sagen wir, €10 der auf den Gesamtwert des Checkouts berechnet wird, NICHT auf eins der Produkte. Somit hat der Kunde 2x Produkt minus €10 bezahlt, sprich, minus €5/Produkt. Bei der Erstattung von einem der Produkte wird somit der Kunde pro-Rata erstattet, sprich, Produktpreis minus €5. Ansonsten würde der Kunde einen Doppelten Rabattbetrag auf das Produkt bekommen, dass er/sie behält und NICHT erstattet wird.

Also haben wir es mit einer Wahl zw. den festen Rabattbetrag als absolut oder als relativ zu tun. Das Shopify System berechnet derzeit den Rabatt als relativ zum Gesamtwert des Checkouts weil:

  1. Ansonsten besteht die Gefahr, dass die Bestellung in manchen Szenarien in einem Minusbetrag gehen kann → wie z. B. wenn die zu erstattende Position einen Wert von €3 oder €5 oder €7 hat und der Rabatt einen Wert von €10.
  2. Und um Kosten zu sparen zugunsten des Händlers oder zum Nachteil des Kunden (so ein Fall wird auch als “Fringe Case” bezeichnet da es nicht sehr oft vorkommt).

in der Tat ist derzeit der einzige Workaround den Betrag manuell in den Erstattungs-Screen einzugeben in der Bestellung. Dass die Daten dann in Billbee nicht stimmen ist bedauerlich. Was sagen die Billbee Entwickler dazu? Was du hier machen kannst ist folgender Workaround für die Shopify Statistiken:

  • Erstatte den spezifischen Betrag (wie du erwähnt hast).
  • Notiere diese Refund-Anpassungen manuell (beispielsweise in einer Order Note oder einem externen System).
  • Beziehe sie dann beim Steuer-Jahresausgleich mit ein.

Lass wissen, wenn du weitere Fragen hast zum obigen Thema oder generell zu deinem Shop und Business und gerne können wir das hier weiter besprechen!

2022 wird dein Jahr! Haltet Abstand und bleibt Gesund.

Danke für die Antwort!
Ich verstehe den Hintergrund dazu..
Ich frage mal Billbee, ob es hier eine Möglichkeit gibt :wink:

Grüße
Martina

@MartinaSauer

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VG,